Astronomische Anomalien Forum - AAF-Backup

Gibt es einen Planet X und Widerlegung der Möglichkeit eines Nibiru, weitere Themen: Sonnensturm, Finanzkrise, UFO´s und andere Anomalien
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 Betreff des Beitrags: AAF-Telegramm
BeitragVerfasst: 9. Juli 2016, 09:37 
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Hallo zusammen,

der neue Thread „AAF-Telegramm“ ist somit eröffnet – er soll in Kurzreplik die neuesten Ergüße aus dem Internet kommentieren und das nur – wenn überhaupt – nebenbei.

Ein altbekannter Verlag im Internet, der die letzten Jahre hauptsächlich rechtspopulistische Brandredner-Autoren verpflichtet und davon lebt reißerische Überschriften und demokratiezersetzende Zwietracht zu säen, der auch sehr gerne von den diversen schwindligen Verschwörungstheorien-Seiten zitiert wird, hat dieser Tage wieder mal so richtig schön ausgekotzt in Mißtrauen- und Zwietracht-Bildung bei den dafür anfälligen Personen:

Bild Hier hat sich ein Autor mal wieder großmäulig daran versucht, seine Mißtrauensbildung zum Thema Mondlandung unters Volk zu mischen. Leser, die sich schon mit dieser Materie auseinandergesetzt haben wissen, daß hier auf ziemlich plumpe Weise vorgegangen wird.

Der Autor schießt sich darauf ein, daß die Mondlandefähre keinen markanten Krater bei der Landung hinterlassen habe und dafür aber die Fahnenstange ohne Probleme in den Mondboden gesteckt werden konnte.

Der Autor hat sich nicht mal minimal mit diesen Fragestellungen beschäftigt, sonst müßte er wissen, daß die Landefähre bei 1/6 Gravitation ein ganz anderes Landemanöver fliegen mußte, als wenn es auf der Erde gelandet wäre.

Das Hauptbremsmanöver wurde schon lange vor dem Aufsetzen der Landefähre vollzogen und man hat die letzten Meter über dem Mondboden nur mehr korrigierende Bremsmanöver gebraucht. Resultat war, daß nur Oberflächensand weggeblasen wurde bevor die Fähre aufsetzte!

Und Buzz Aldrin gab in einem Interview an, wie er sich in dem unflexiblen Mondraumanzug schwer tat die Fahnenstange in den Mondboden zu bringen!

Da ich mich im AAF schon seit 2009 mit diesen schrägen VT´s zur Mondlandung beschäftigt habe, kann man auf einen profunden Infoschatz hier im AAF zurückgreifen. Und zwar in folgenden Threads:

AAF-Backup:

.) Unsere Befindlichkeiten

.) Diskussion einer Mondlandung


AAF-Kurier:

.) Erwähnenswertes

.) AAF-Splitter

.) zuletzt gemachte Analysen


Einfach mal stöbern!


Bild Der gleiche Verlag liebt es auch immer wieder das Chemtrail-Thema zu servieren. Groß deshalb auch die Freude auf den diversen Fanatikerseiten dieses leidigen Themas.

Diesmal wurde von einem der dortigen Autoren eine Rede zur Weltlage des derzeitigen CIA-Chefs ausgegraben. Dieser hat sich über Themen wie Brexit-Auswirkungen und andere weltpolitische Brandherde geäußert und dann am Schluß hat er seine persönliche Faszination über die technischen Möglichkeiten eines Geoengineering erwähnt.

Wenn man sich den Artikel der Rede genauer ansieht, dann merkt man förmlich, daß es sich hierbei nur um theoretische Möglichkeiten handelt, die z.B. von Ausbringungen von Schwefelpartikel handeln – wie wenn man die Auswirkungen eines Vukanausbruchs immitieren wollte.

Wer sich auch nur einen Funken Hausverstand bei diesem Thema bewahrt hat weiß, daß nur eine weltweite Abstimmung bei der UNO solch ein Projekt realisieren könnte, da so etwas niemals im Geheimen durchgeführt werden könnte. Und so ein Stuss wie von Chemtrail-Fanatikern verzapft, bliebe nie unentdeckt – wie naiv muß man in seinem Wahn sein um das zu glauben?!

Erstens gibt es einen UNO Beschluß aus den 70iger Jahren, der Wettermaniulation verbietet und zweitens kann man derzeit die Nebenwirkungen solch eines Geoengineering nicht abschätzen – wo wir bei dem unverrückbaren Punkt wären, daß wenn ich da Regen fördere auch dort Trockenheit bewirke. Eine Situation für einen militärischen Großkonflikt zwischen Staaten. Dadurch kann so etwas in ferner Zukunft nur global entschieden werden sonst gibt es WK-3!

Alle anderen Widerlegungen zu einer im Internet von einer Minderheit verbreiteten wahnhaften Chemtrail-Phobie kann man ebenfalls im AAF nachlesen:

AAF-Kurier:

.) AAF-Splitter


Somit beende ich das erste Telegramm dieses Threads.

LG

MdR

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 Betreff des Beitrags: Re: AAF-Telegramm
BeitragVerfasst: 20. August 2016, 10:20 
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DIE ZWICKMÜHLE DER SEITE „grenzwissenschaft“!

Hallo zusammen,

An einem erst vor Kurzem erschienenen Artikel bei „grenzwissenschaft“ sieht man, wie schwer sich der Inhaber tut, sein gewollt breitgestreutes Leserklientel - abzudecken und zu bedienen.

Diese Seite möchte unbedingt sowohl die sachlich – empirisch orientierten Leser mit wissenschaftlichem Wissensdurst mit kleinem Hang zu Grenzphänomenen anziehen, als auch eine breitere Leserschaft die ich als mittig bezeichnen möchte im Sinne von „nix is fix“ und „schau´ma mal“ und zuletzt auch die kleinere Gruppe der ganzen Hystie-Partie von Eso-Fans und Verschwörungspseudoerleuchteten anziehen.

Dadurch kommt es im Laufe einer Beobachtungszeit zu ganz unterschiedlichen und extremen Themenschwerpunktsschwankungen bei dieser Seite.

Einmal geht´s nur ganz streng wissenschaftlich seriös dahin und dann wieder glaubt man – man schnallt ab, welche Themenergüsse da auftauchen.

Meinen speziellen Ärger hat sich diese Seite eingefangen, daß sie bis heute nicht zu unterscheiden fähig waren – eben nicht kapiert haben, welcher immense Unterschied zwischen einem Planet-X und einem Nibiru besteht.
(das erste Thema wissenschaftliche Seriosität und ungefährlich und das zweite reine Märchenspinnereien mit all den VT- und Esoergüssen die man sich nur vorstellen kann. Da sind geübte AAF-Leser schon lange solchen Seiten voraus – eben richtig informiert. Nun, das AAF muß auch nicht auf viele Klicks und Massenanziehung achten um Werbung an den Leser zu bringen – das AAF macht das ehrenamtlich und einem strengen Gewissen der Ethik und Verantwortung im Netz verpflichtet!)

Zurück zum eigentlichen Thema: Jetzt versucht „grenzwissenschaft“ eben diese Hystie-Partie auch an der Stange zu halten (KlickiKlicki) und streut auch deren Themen immer wieder mal rein und das in einem Schlangenlinienkurs wo man schon schwindlig wird – eben weil man keine Lesergruppe vergraulen will.

Diesmal zum Thema „Chemtrails“! Dennoch mußte der Inhaber und Autor dieser Seite diesmal aber eben dieser „Grenztruppe“ einen für seine Verhältnisse gehörigen Dämpfer verpassen.

Dieser Artikel muß ihm sichtlich schwer gefallen sein:

Zitat:
Atmosphärenchemiker bewerten Beweise für Chemtrail-Verschwörung

Washington (USA) – Im Gegensatz zu normalen Kondensstreifen sollen sogenannte Chemtrails (Chemie-Streifen) von geheimen Regierungs- und/oder Militärprojekten in großen Höhen mit Flugzeugen ausgebracht, gezielt zur globalen Wetterkontrolle, Klimabeeinflussung und mittels gesundheitlicher Schadstoffe sogar gegen Menschen eingesetzt werden – so zumindest eine Verschwörungstheorie, die weltweit zahlreiche Anhänger hat. US-Forscher haben nun in einer Studie Atmosphärenchemiker nach deren Kenntnis von Beweisen einer derartigen Verschwörung befragt.

„Laut einer internationalen Umfrage, glauben fast 17 Prozent der Menschen an die Existenz eines geheimen Chemtrail-Programms“, erläutern die Autoren der aktuell im Fachjournal „Environmental Research Letters“ (DOI: 10.1088/1748-9326/11/8/084011) veröffentlichten Studie. „Um diese Behauptungen zu untersuchen, haben wir die angeblichen Beweise für den großflächigen Einsatz von chemischer Besprühung aus der Luft, die einen negativen Einfluss auf Gesundheit und Umwelt haben soll, zwei Gruppen von Experten vorgelegt: Atmosphärenchemikern mit Expertisen in Kondensstreifen und Geochemikern, die über die atmosphärische Ablagerung von Staub und Schadstoffen forschen. Diese Experten haben wir um eine Einschätzung und Bewertung der Chemtrail-Beweise gebeten.“

Das Ergebnis: Von insgesamt 77 der befragten Experten (98,7 Prozent) sind 76 keinerlei überzeugende Beweise für die beschriebenen Chemtrail-Programme bekannt. „Statt dessen lassen sich die vorgebrachten ‚Beweise‘ anhand durch andere Faktoren, darunter auch sehr gut verstandene physikalische und chemische Vorgänge in Verbindung mit Kondensstreifen von Flugzeugen und atmosphärischen Aerosolen erklären“, so das Resümee der in der Studie zitierten Experten. Auch die Frage nach eigener Kenntnis der Experten über mögliche Hin- und Beweise für Chemtrails, verneinten 76 von 77 der befragten Wissenschaftler.

Gemischterer Meinung waren die Experten allerdings angesichts der Bewertung der von einigen Chemtrail-Vertretern bereits vorgelegten Proben: Zwar erklärten zwischen 80 und 89 Prozent der Wissenschaftler, dass deren Zusammensetzung noch keine logischen Beweise für Chemtrails seien, doch sagten immerhin noch rund 40 Prozent, dass in diesen Fällen mehr Daten und Informationen notwendig seien, um zu einer eindeutigen Schlussfolgerung zu gelangen. Jene Experten, die eine weiterführende Analyse der Proben angeboten hatten, erklärten wiederum mehrheitlich, dass es sich um gewöhnliche und zu erwartende Inhaltsstoffe handele.

Zugleich erklärten zumindest die befragten Experten, dass es eine Vielzahl von Erklärungen dafür gebe, dass die Kondensstreifen am Himmel in den letzten Jahrzehnten und Jahren tatsächlich zugenommen haben: Zum einen habe natürlich der Flugverkehr allgemein zugenommen. Hinzu flögen Flugzeuge heutzutage deutlich höher als früher und sei es auch durchaus möglich, dass der Klimawandel dazu beitrage, dass sich Kondensstreifen heute länger halten als wir dies von früher gewohnt waren.

Quelle



Er versucht zwar das ganze nochmals am Schluß zu releativieren – letztendlich will das aber nicht so richtig rüberschwappen.... 8-)

Der geübte AAF-Leser kennt die unzähligen Artikel zum leidigen Thema „Chemtrails“ hier im AAF schon, allerdings rate ich neu hinzugekommenen Lesern des AAF sich an dem hier vorangegangenen Posting zu orientieren, daß auf die gesamten Artikel und Postings zum Thema „Chemtrails“ eingeht und diese auflistet wo sie im AAF zu finden sind. Damit sollte sich einiges aufklären lassen bei denen, die im Netz den Chemtrail-Rattenfängern aus eigenen Gnaden in die Falle gegangen sind!

Abschließend möchte ich aber sagen, daß es manchmal schon ziemlich lustig anmutet, wie sich manche Seiten verbiegen um ja viele „KlickiKlicki“ zu bekommen....

LG

MdR

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 Betreff des Beitrags: Re: AAF-Telegramm
BeitragVerfasst: 11. Dezember 2016, 20:47 
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DAS WAHRE GESICHT VON FAKEBOOK

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Hallo zusammen,

ich nenne es nur Fakebook und jeder weiß was gemeint ist. Es ist allgemein ein Drama - weil es einfach hauptsächlich eine Bühne der Selbstdarstellung ist, ABER es kommt auch die Brut der bewußten Falschmeldungen dazu, die sich weil oft interessanter als die Realität und Wahrheit wie ein Lauffeuer verbreiten.

Der Wahrheitsgehalt einer Meldung ist da überhaupt nicht relevant - Hauptsache reißerisch und skandalös!

Es ist auch besonders lächerlich, daß viele Verschwörungstheoretiker sich dort tummeln. Die haben sich ihre eigene bittere Medizin scheinbar selbst nicht verabreicht - obwohl sie ja soooo erleuchtet wären und vergessen dabei, daß man dort wirklich von vorne bis hinten ausgeleuchtet wird - wenn auch hauptsächlich nur wegen künftiger Profile für Werbeeinnahmen etc.

Die Falschmeldungen jedoch, die dort kursieren, könnten schon bald ein Problem für den gesunden Hausverstand von vielen Personen dort werden, da sie den Wahrheitsgehalt nicht prüfen sondern nur anhand der Masse von „Likes“ eine Meldung für wichtig und richtig halten. Wer geht schon der Sache auf den Grund?

Ich habe einen Artikel gefunden, der das ganze Spektakel treffend auf den Punkt bringt, jedoch heute ausnahmsweise mal ohne Verlinkung - ohne das weiter auszuführen. Der Inhalt ist wichtig, der für sich alleine steht und sonst braucht´s nichts.

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In diesem Sinne,

MdR

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 Betreff des Beitrags: Re: AAF-Telegramm
BeitragVerfasst: 23. April 2017, 21:26 
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Hallo zusammen,

ab heute hier eine neue Unter-Rubrik: DAS + TELEGRAMM !

Eigentlich sollte der „AAF-Telegramm--Thread“ nur die Bullshit-Meldungen des Netzes kurz kommentieren, aber wie ich finde, sollte es auch Kurzmeldungen im fundierten infoschaffenden Sinne geben, die ab jetzt mit dem obigen Emblem angezeigt werden.

Also, beginnen wir gleich:


Warum rechtspopulistisches Gedankengut plus VT´s auf fruchtbaren Boden fallen!

Das Drama einer zunehmenden rechtspopulistischen Strömung in den Gesellschaftssystemen der westlichen Demokratien ist nicht mehr von der Hand zu weisen.

Entweder kommen sie alleine mit rechtspopulistischen Ideologien daher oder - wofür sich das Internet verantwortlich zeigen darf - kommt es Hand in Hand mit kruden Verschwörungtheorien vereint - je nach Niveauabfall zum Vorschein.

Versuchte Einflußnahmen ausländischer Staaten durch Propaganda-Netzwerke (siehe im Thread „AAF-Splitter“) und deren Unterstützung rechtspopulistischer Parteien in Europa mischen diesen Eintopf aus Extrempositionen noch als Bindemittel zu einer gefährlich klebrigen Ideologiemasse.

Aber warum findet das alles so einen fruchtbaren Boden und welchen gesellschaftspsychologischen Ursprungsumstand findet man als Auslöser?

Folgender Artikel beschäftigt sich mit „Rechtspopulismus ökonomisch erklärt“.

Einem Ursprungsgrund der jedem politisch und sozial interessierten Menschen schon lange bewußt ist, der aber jetzt in einer Studie aufgearbeitet wurde:


Zitat:
Rechtspopulismus ökonomisch erklärt

Mit einem neuen ökonomischen Index versucht eine Forschergruppe die weltweit zunehmend intolerante und fremdenfeindliche Stimmung zu erklären. Diese habe viel mit ökonomisch marginalisierten Wählern in den alten Industriestaaten zu tun.

Der Index liefert laut Andrew Cumbers, Professor für regionale politische Ökonomie an der University of Glasgow, starke Belege dafür, dass es eine Verbindung zwischen fremdenfeindlicher Politik und den sich verändernden Niveaus von ökonomischer Teilhabe und Mitwirkungsmöglichkeiten gibt. So haben die Forscher herausgefunden, dass die ökonomische Demokratie umso schwächer sei, je stärker Armut und Ungleichheit in einem Land ausgeprägt sind.

Die Ergebnisse legen nahe, dass die angloamerikanische Attacke auf die Gewerkschaften und die Politik der flexibleren Arbeitsmärkte Armut und Ungleichheit haben ansteigen lassen, indem sie den Sozialstaat geschwächt und die individuelle Arbeitsplatzunsicherheit erhöht haben.

Schwindende ökonomische Sicherheit

Zwar sei der Rechtsaußenpopulismus überall auf dem Vormarsch, aber der „Brexit“, Trump und die bedenklichen Rechtsrutsche in Osteuropa gingen mit einer schwindenden ökonomischen Sicherheit, der Unterminierung von Arbeitsrechten, entrechteten Gewerkschaften und Kooperativen sowie einer bei den finanziellen, politischen und unternehmerischen Eliten konzentrierten Entscheidungsmacht einher. „Wer Antworten auf die Krise der liberalen Demokratien sucht, könnte hier fündig werden“, so Cumbers.

Das Forscherteam hat für seine Studie den „Economic Democracy Index“ (EDI) entwickelt. Der Index misst, wie stark breite Gesellschaftsschichten an ökonomischen Entscheidungsfindungen partizipieren. Die Faktoren Einfluss von Gewerkschaften und Ausmaß von genossenschaftlichem Eigentum in einem Land wurden durch die Indikatoren „Rechte am Arbeitsplatz und Arbeitnehmerrechte“, „Verteilung von ökonomischer Entscheidungsgewalt“ und „Transparenz und demokratisches Engagement bei der makroökonomischen Entscheidungsfindung“ ergänzt.

„Sehr auffällig ist der grundlegende Unterschied zwischen dem ‚sozialeren‘ Modell des nordeuropäischen Kapitalismus und dem stärker marktgetriebenen angloamerikanischen Modell“, so Cumbers zum Ergebnis.

Soziale Sicherungssysteme

Die skandinavischen Länder erreichen laut Studie die höchsten Bewertungen - nur Österreich, Luxemburg und die Schweiz können mithalten. „Diese Länder haben ausgeprägte soziale Sicherungssysteme und einen starken Arbeitnehmerschutz sowie eine hohe demokratische Partizipation bei der ökonomischen Entscheidungsfindung“, so Cumbers.

Das Gegenteil gelte für die stärker deregulierten, konzentrierten und ökonomisch weniger demokratischen Volkswirtschaften der englischsprachigen Welt. Insbesondere die USA rangieren sehr tief, nur die Slowakei erreicht einen noch geringeren Wert. Großbritannien liegt unter den 32 untersuchten OECD-Ländern auf Platz 25. Frankreich, die Niederlande und Deutschland - EU-Länder, in denen heuer Wahlen stattfinden, liegen auf den Plätzen acht, zehn und 15.

Die Spitzenplätze nehmen der Studie zufolge Dänemark und Schweden ein, an dritter Stelle folgt bereits Österreich vor Luxemburg, Norwegen und Finnland. Am schlechtesten schneidet die Slowakei ab, nur etwas besser die USA und Griechenland.

Problem Osteuropa

Die unterschiedliche Bewertung von Österreich und Deutschland, die wirtschaftlich eigentlich ähnlich aufgestellt seien, spiegle die gewachsene Unsicherheit auf dem deutschen Arbeitsmarkt und den geringeren Beschäftigungsschutz in Folge der deutschen Hartz-IV-Reform wider, so Cumbers.

Der Index verdeutliche auch das vergleichsweise schwache Niveau von ökonomischer Demokratie in den osteuropäischen Ländern - mit Ausnahme von Slowenien. Die südeuropäischen Volkswirtschaften rangieren wie Japan hinter den nordeuropäischen Ländern. In der Studie wurden 32 OECD-Länder berücksichtigt - Türkei und Mexiko wurden wegen Datenlücken nicht aufgenommen.

Quelle


Interessant ist auch der Umstand, daß bei den positiven Eigenschaften des Staates, wie ausgeprägte soziale Sicherungssysteme und ein starker Arbeitnehmerschutz sowie eine hohe demokratische Partizipation bei der ökonomischen Entscheidungsfindung in der Statistik z.B. Österreich auf Platz 3 steht und sich Deutschland nur auf Platz 15 weit hinten positioniert (Grund dafür im zitierten Artikel zu finden). Obwohl beide Staaten Nachbarn sind und der gleichen mitteleuropäischen Kulturebene angehören sind da solche Verwerfungen. Großes Verschulden macht da wohl auch die Harz IV Gesetzgebung aus, die eine Schande für sozialeuropäisches Denken zeichnet.

Die wichtige Chance den Rechtspopulismus wieder einzudämmen und auch die Anfälligkeit für VT´s zu minimieren besteht darin sich auf die Werte der sozialen Marktwirtschaft zu besinnen und dem Tigerzahnkapitalismus - „Marke Neoliberalismus“ bei der europäischen Tür hinauszutreten....

In diesem Sinne

MdR

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 Betreff des Beitrags: Re: AAF-Telegramm
BeitragVerfasst: 5. August 2017, 04:10 
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ASIEN DROHEN TÖDLICHE HITZEWELLEN

Hallo zusammen,

wieder einmal ein mobiler Eintrag von unterwegs!

Der Klimawandel - ganz egal zur Diskussion der Ursache - schreitet voran und sendet seine Vorzeichen. Bei uns in Mitteleuropa hatten wir dieses Jahr schon doppelt so viele "über 30 Grad-Tage" als im Durchschnitt und folgende neue Studie über Südasien lassen für das Ende des 21. Jahrhunderts Düsteres erwarten:

Unbewohnbare Gebiete für Menschen, da die Luftfeuchtigkeit so hoch wird, daß menschlicher Schweiß nicht mehr verdunsten kann und dadurch dort kein Mensch länger überleben wird!

Aber lest es selbst:

Zitat:
Zu schwül zum Überleben

Es ist ein düsteres Bild, das eine aktuelle Studie zeichnet: Sollte sich der Klimawandel im derzeitigen Tempo fortsetzen, könnten große Teile Südasiens - Heimat eines Fünftels der Weltbevölkerung - bis zum Ende des Jahrhunderts unbewohnbar werden. Betroffen wären Teile Indiens, Pakistan und Bangladesch.

Schon jetzt sind zwei Prozent der indischen Bevölkerung einer extrem gefährlichen Kombination von Hitze und Luftfeuchtigkeit ausgesetzt. Diese Zahl könnte sich der Studie des Massachusetts Institute of Technology (MIT) zufolge auf 70 Prozent erhöhen, sollten die CO2-Emissionen nicht drastisch eingeschränkt werden. „Klimawandel ist kein abstraktes Konzept, es trifft Millionen Menschen direkt“, sagte Mitstudienautor Elfatih Eltahir. „Geht es weiter wie bisher, werden sich tödliche Hitzewellen häufen.“

Lebensentscheidende Feuchtkugeltemperatur

Die Forscher untersuchten in der Studie nicht nur die Auswirkungen des Temperaturanstiegs, sondern auch die Kombination von Hitze und Luftfeuchtigkeit, widergespiegelt in der Feuchtkugeltemperatur. Diese ist relevant dafür, wie schnell der menschliche Körper abkühlen bzw. sich erhitzen kann. Erreicht die Feuchtkugeltemperatur 35 Grad Celsius, sei das Verdunsten von Schweiß und damit die Wärmeableitung nicht mehr möglich - selbst gesunde Menschen würden innerhalb kürzester Zeit sterben, so die Studienautoren.

Erst im Jahr 2015 fanden bei einer Hitzewelle in Indien und Pakistan 3.500 Menschen den Tod, im Vorjahr wurde in der Stadt Phalodi der bisherige Hitzerekord verzeichnet: 51 Grad. Als vermutlich heißeste Region der Welt zur Jahrtausendwende werden in der Studie die Golfstaaten genannt. Diese könnten sich angesichts ihres Reichtums und des Fehlens einer wetterabhängigen Landwirtschaft aber besser wappnen.

Zwei Szenarien für die Zukunft

Der Untersuchung, die am Mittwoch im Magazin „Science Advances“ veröffentlicht wurde, liegen zwei Modelle zugrunde. Ein Szenario geht davon aus, dass international wenig gegen den CO2-Ausstoß und damit die Erderwärmung getan wird. Unter dieser Annahme wären vier Prozent der Bevölkerung dann zumindest einmal zwischen 2071 und 2100 mit tödlichen Hitzewellen von über 35 Grad Feuchtkugeltemperatur konfrontiert. Betroffen wären auch indische Millionenstädte wie Lucknow in Uttar Pradesh und Patna in Bihar. In weiten Teilen Südasiens müsste mit zumindest „extrem gefährlichen“ Hitzeperioden gerechnet werden.

Im zweiten Modell gingen die Wissenschaftler davon aus, dass das Ende 2015 vereinbarte Klimaabkommen von Paris weitgehend umgesetzt wird. Die Zahl der von lebensbedrohlichen Hitzewellen Betroffenen würde auf zwei Prozent der örtlichen Bevölkerung sinken - gegenüber 30 Prozent im negativen Fall. Zwar würden die Temperaturen dann im Schnitt noch immer über 31 Grad Feuchtkugeltemperatur liegen, aber eben doch deutlich unter der tödlichen 35-Grad-Schwelle.


Bild

Feuchtkugeltemperatur auf dem indischen Subkontinent von 1976 bis 2005 (B), von 2071 bis 2100 bei einem prognostizierten Temperaturanstieg von 2,25 Grad (C) sowie von 2071 bis 2100 bei einem prognostizierten Temperaturanstieg von 4,5 Grad


Vor Augen führt die Studie auch, dass jene Länder am stärksten von der globalen Erwärmung betroffen sind, deren CO2-Emmissionen immer noch steigen - aus wirtschaftlicher Notwendigkeit. Es ist ein schwieriger Spagat für Indien, sagte Studienautor Eltahir: Die Wirtschaft müsse möglichst schnell wachsen, gleichzeitig würden die dafür eingesetzten Ressourcen die Umwelt massiv schädigen.

„Wenn es ein Wort gibt, das den Klimawandel umschreibt, ist das wohl ‚Ungerechtigkeit‘“, zitierte der „Guardian“ Professor Chris Huntingford vom Britischen Zentrum für Ökologie und Hydrologie. „Die steigenden CO2-Werte in der Atmosphäre bedrohen Millionen Menschen in Südasien - die meisten von ihnen trifft es völlig unverschuldet.“ Im Ernstfall, halten die Studienautoren fest, ist mit einer Massenauswanderung zu rechnen.
Quelle


Wie ihr seht, nicht sehr rosig. Welche gesellschaftlichen Probleme daraus erwachsen werden kann sich jeder ausmalen und die jetzige Debatte über die letzten Flüchtlingsströme wird als Mückenproblem anmuten.

Liebe Grüße
MdR


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 Betreff des Beitrags: Re: AAF-Telegramm
BeitragVerfasst: 4. Oktober 2017, 14:20 
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SONDERTELEGRAMM - MELDUNG für den 4.10.2017
Bild Erhöhte Radioaktivität in Europa!

Hallo zusammen,

heute das 1. Sondertelegramm in diesem Thread! Grund dafür ist eine Radioaktivitätsanomalie über Teilen Europas, deren Ursprung bisher rätselhaft ist!

Gleich vorweg: es besteht keine Gesundheitsgefahr, da es sich nicht im gesundheitsschädlichen Bereich befindet - und die Erhöhung ist nicht in ganz Europa, sondern tritt nur an einigen Messpunkten auf. Deutschland ist derzeit nicht betroffen, allerdings z.B. Teile von Österreich.

Doch vorweg mal die Meldung von heute:

Zitat:
Aktualisiert am 04. Oktober 2017, 11:14 Uhr

Erhöhte Radioaktivität in Europa: Seit gestern meldet das Bundesamt für Strahlenschutz erhöhte Werte. Deutschland sei nicht betroffen, doch auch auf der Suche nach der Ursache gibt es noch keinen Durchbruch.

Die Ursache für leicht erhöhte Radioaktivitätswerte an mehreren europäischen Messstellen ist weiterhin unbekannt. "Wo das herkommt, können wir noch nicht sagen", sagte ein Sprecher des Bundesamts für Strahlenschutz am Mittwoch auf Anfrage. Möglich seien Quellen im Bereich Ukraine oder Südrussland.

Es bleibe dabei, dass keine Gesundheitsgefahr bestehe. Die Konzentration liege in einem sehr niedrigen Bereich von wenigen Millibecquerel pro Kubikmeter. "Selbst wenn in Deutschland vergleichbare Mengen an Radioaktivität gemessen würden, besteht keinerlei Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung", hieß es.

Deutschland derzeit nicht von erhöhten Strahlenwerten betroffen

Am Vortag hatte das Amt mitgeteilt, dass in mehreren Orten in Europa in den vergangenen Tagen geringe Mengen an Ruthenium-106 (Ru-106) gemessen worden seien. Betroffen war unter anderem Österreich, aber nicht Deutschland.

Ein Unfall in einem Atomkraftwerk sei als Ursache ausgeschlossen. Ruthenium-106 wird demnach unter anderem für die Krebstherapie und in der Stromversorgung von Satelliten eingesetzt.

Quelle


Ok, also keine Besorgnis im Moment.

Für solche Fälle habe ich mir einen Geigerzähler für´s Smartphone zugelegt. Es handelt sich um einen Smartphone-Aufsatz, der mit einer eigenen Software (APP) arbeitet.

Und für meinen Standort im Mittel-Ost-Österreich-Bereich besteht keine Erhöhung!

Bild

Bild
Die Messung wurde wie vorgeschrieben 10 Minuten hindurch gemacht!

Das sind 0,1 Mikrosievert/h und das ist der normale, natürliche Wert des Ortes, den habe ich immer bei Kontrollmessungen - also alles im grünen Bereich (zumindest in meinem Umkreis). Aber wie gesagt, es ist derzeit nirgends ein gefährlicher Wert in Europa - eben nur erhöht! Gemessen habe ich gegen der Mittagszeit.

Ich messe die kommenden Tage weiter, falls es aber im normalen Bereich bleibt, gebe ich keine weitere Meldung dazu ab. Falls die Ursache geklärt wird, gibt´s natürlich eine Meldung dazu.

LG

MdR

(PS: eigentlich würde das in den „AAF-DEFCON“-Thread gehören, aber da es derzeit keine Gefährdung gibt, möchte ich den „AAF-DEFCON“ deshalb nicht reaktivieren!)

---------------------------

EDIT vom 6.10.17, 0.20 Uhr:

Die erhöhte Radioaktivität hat mittlerweile auch Deutschland erreicht. Ein Messpunkt in Sachsen hat es ebenfalls registriert. Aber es handelt sich auch hier nur um eine Erhöhung - keine Gefährdung zum gegenwärtigen Zeitpunkt.

Meine eigenen Messungen bleiben stabil normal bei 0,1 Mikrosievert/h. Es dürfte nur bestimmte Regionen und Messpunkte in Europa betreffen.

Siehe auch dazu:

https://www.welt.de/wissenschaft/articl ... essen.html

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 Betreff des Beitrags: Re: AAF-Telegramm
BeitragVerfasst: 6. Oktober 2017, 21:42 
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NACHTRAG / FORTSETZUNG ZU OBIGER MELDUNG „erhöhte Radioaktivität in Europa“

Hallo zusammen,

mittlerweile haben auch 6 Messtationen in Deutschland ebenfalls die Erhöhung bestätigt. Ich versuchte mich ein bißchen schlau zu machen und stellte fest, daß das ein Infochaos im Netz ist.

Schon allein daher, da die einzelnen Behörden sowie auch die einzelnen Länder scheinbar mit unterschiedlichen Messeinheiten arbeiten. Da „tanzten“ die Einheiten Mikrobequerel, Millibequerel wie Nanosievert, Millisievert und Mikrosievert ein regelrechtes Ringelrei!

Mein Messgerät arbeitet mit Mikrosievert und das bleibt für mich selbst die Maßeinheit.

Soweit ich in dem Datendschungel durchgeblickt habe soll die Erhöhung lediglich 0,05 - 0,09 Mikrosievert betragen haben. Dieser Wert ist aber bitte mit Vorbehalt erwähnt, da ich jetzt nicht angefangen habe Messtellen die mit Mikrobequerel arbeiten in Mikrosievert umzurechnen etc. - lediglich die Nanosievert-Messtellen ließen Rückschlüsse zu.

Da meine eigenen Messungen konstant normalen Wert anzeigen, kann ich für meine Umgebung die Erhöhung ausschließen.

Das habe ich auch mit den in Frage kommenden offiziellen Messtationen in Österreich verglichen und bekam Recht.

Ob wir je die Ursache geklärt bekommen ist fraglich, aber solange es keine Gesundheitsgefährdung gibt....

Allerdings fasziniert die Tatsache, daß die genannte Substanz Ruthenium-106 in Satelliten zur nuklearen Stromgewinnung verwendet wird. Sollte da ein unkontrollierter Wiedereintritt eines Schrottsatelliten die Ursache sein, oder doch eine Schlamperei auf irdischem Boden?

Alles nur Spekulation zum derzeitigen Ermittlungsstand.

Jedenfalls habe ich Euch hier - egal wo Ihr gerade sitzt - die aktuellen Messtationen in Österreich und Deutschland verlinkt:


Für Österreich:

Bild


Messtationen-Österreich



Für Deutschland:

Bild


Messtationen-Deutschland


Wer keinen eigenen Geigerzähler hat, kann hier auf jeden Fall mal reinsehen für seine Gegend.


Für deutsche Leser kann diese Meldung noch interessant sein:

http://www.bfs.de/SharedDocs/Kurzmeldun ... 1.1_cid374



Soweit mal von mir zu diesem seltsamen Vorkommnis.

LG

MdR

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 Betreff des Beitrags: Re: AAF-Telegramm
BeitragVerfasst: 11. November 2017, 12:05 
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Erhöhte Radioaktivität in Europa – Teil 3

Bild


Hallo zusammen,

viel Neues zur Ursache der erhöhten Radioaktivität Ende September/Anfang Oktober 2017 in Teilen Europas gibt es noch nicht, jedoch ein paar Infos mehr!


Ich zitiere nur die wichtigsten Absätze - den ganzen Artikel kann man hier einsehen: http://orf.at/stories/2414363/

bzw. hier: http://orf.at/stories/2414363/2414368/


Zitat:
Im Oktober ist über Europa eine leichte radioaktive Strahlung gemessen worden. Wie die britische Tageszeitung „The Guardian“ am Donnerstag berichtete, konnte das französische Institut für nukleare Sicherheit (IRSN) nun aber erste Antworten zur Ursache geben: Die erhöhten Messwerte von Ruthenium 106 gehen auf einen Nuklearunfall in Russland oder Kasachstan in der letzten September-Woche zurück.



Zitat:
Es handle sich laut IRSN um einen Zwischenfall in einer Fabrik für Kernbrennstoff oder einem Zentrum für Nuklearmedizin. Zwar könne man den genauen Unfallort nicht lokalisieren, schaue man sich jedoch die Wetterkarten der vergangenen Wochen an, so könne ein Gebiet südlich des Ural-Gebirges - und zwar zwischen Ural und dem Fluss Wolga - ausgemacht werden.



Zitat:
Demnach müsse es sich um ein Areal in Russland oder möglicherweise Kasachstan handeln, so ein Mitarbeiter von IRSN zum „Guardian“. Konkrete Rückmeldungen aus den jeweiligen Ländern habe es noch nicht gegeben. „Die russischen Behörden haben gesagt, sie seien sich eines Unfalls in dieser Gegend nicht bewusst“, so Jean-Marc Peres, der Direktor von IRSN, zur Nachrichtenagentur Reuters.


Zitat:
Mit Kasachstan sei man noch nicht in Kontakt getreten, auch sei es schwierig gewesen die kasachische Botschaft in Russland zu erreichen. Eine Sprecherin des russischen Katastrophenschutzministeriums sagte lediglich, sie könne die Vorwürfe nicht weiter kommentieren.


Allerdings sei in dem Gebiet des Austritts der „Ruthenium 106 - Strahlung“ sehr wohl eine hohe Dosis ausgetreten, die für die dortige Bevölkerung wie man sagt „nicht zu unterschätzen sei“:

Zitat:
Diverse Nuklearforschungsinstitute in Europa hatten im Oktober erhöhte Messwerte von Ruthenium 106 gemessen. Das radioaktive Nuklid ist ein Produkt, das bei der Kernspaltung entsteht - einem mechanischen Prozess. Daher sei es unmöglich, dass dieser Vorgang natürlich vonstattenging, so Peres und sein Team. Das Institut berechnete, dass die Menge des bei dem Unfall freigesetzten Ruthenium 106 in dem Gebiet selbst nicht zu unterschätzen sei.

Es handle sich dabei um 100 bis 300 Terabecquerel (Becquerel gibt die mittlere Anzahl der Atomkerne an, die pro Sekunde radioaktiv zerfallen, Anm.). Die Zahl ist deshalb bedenklich, da eine großräumige Evakuierung des betroffenen Gebiets in Russland oder Kasachstan hätte folgen müssen, wenn eine derart große Menge an radioaktivem Material in die Luft gelangen konnte.
Wegen seiner vergleichsweise kurzen Halbwertszeit von etwa einem Jahr wird Ruthenium 106 in der Nuklearmedizin zur Krebstherapie eingesetzt - deshalb auch die Annahme, dass es sich beim Unfallort wohl um ein medizinisches Zentrum handelt.



Zitat:
Keine Bedenken für die menschliche Gesundheit

Die höchste in Görlitz, Deutschland, gemessene Konzentration von Ruthenium 106 lag bei circa fünf Millibecquerel pro Kubikmeter Luft - also eine äußerst geringe Konzentration des Stoffes. „Selbst bei konstanter Einatmung über den Zeitraum von einer Woche ergibt sich daraus eine Dosis, die niedriger ist als die, die durch die natürliche Umgebungsstrahlung in einer Stunde aufgenommen wird“, hieß es aus dem deutschen Umweltministerium. Auch das österreichische Umweltministerium konnte Auswirkungen auf Bevölkerung und Umwelt ausschließen.



Ok, soweit mal der aktuelle Infostand zum Vorfall Ende September/Anfang Oktober 2017.

LG

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 Betreff des Beitrags: Re: AAF-Telegramm
BeitragVerfasst: 22. Januar 2018, 01:48 
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DIE FAKE-JÄGER SCHLAGEN ZURÜCK !

Die EU gegen „Pro Kreml-Desinformation“!



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Hallo zusammen,

Zeit wird es, daß offiziell etwas gegen die „Putin-Propaganda“ im Netz unternommen wird.

Ich bin seit 2009 so richtig in dieses Geflecht aus rechter, faschistischer Ideologie, Eso-Schwingern, Weltuntergangsjüngern und zuletzt eben auch Kreml-Desinformation in Konfrontation geraten.

Bei 1. genannten Auswüchsen habe ich mich als mündiger Bürger und Analyst wie auch mit dem Einbringen eines gewissen Fachwissens in Astronomie selbst engagieren können - siehe die ganze Themenvielfalt im AAF - - bei der erst seit mittelfristig intensiven Kreml-Schund-Flutwelle von Kanälen wie Russia Today, Sputnik News und den sponsorengefütterten Seiten wie Alles Schall und Rauch etc. steht nun eine ganze staatlich gelenkte Maschinerie dahinter, die ein ebenbürtiges Gegengewicht zur Aufklärung braucht.

Ein erster Anfang kann durch diese vorerst kleine Einheit der ersten“ Fulltime-Fakejäger“ stattfinden. Meiner Meinung nach ein viel zu kleiner Schritt um gegen die Rattenfänger im Netz gründlich vorzugehen. Aber zumindest die Putin-Propaganda ist mal im Visier.

Die ganzen anderen Rattenfänger aus Ewig-Gestrigen rechter Ideologie sowie militanter Fantasten der Eso-Szene haben noch nicht diese Reichweite im Netz (- werden sie auch nicht so bekommen - wie die Desinfo-Maschinerie des Kreml derzeit hat) und werden wohl weiterhin durch ehrenamtliche Analysen wie im AAF oder anderer freiwilliger Arbeiten im Netz am Dienst der Gesellschaft und Demokratie und dem Wohlbefinden von besorgten Mitmenschen bekämpft werden müssen.

Da gibt es schon sehr gute ausgebaute Seiten im Netz von Freiwilligen, ehrenamtlichen Engagierten. Das AAF ist nur eine kleine Insel im Netz, dennoch hat auch diese Insel ihren Platz gegen die laufenden Desinfos im Netz.

Doch nun zum eigentlichen Bericht:

Zitat:

EU gegen „Pro-Kreml-Desinformation“

Die EU rückt aktuell den Kampf gegen „Fake News“ wieder ins Zentrum, eine umfassende Strategie soll folgen. Bereits seit gut zwei Jahren geht eine kleine Einheit aktiv gegen Desinformation von russischer Seite vor. Von einem Büro in Brüssel aus operiert die East Stratcom Task Force.

Zentrale Aufgabe der Einheit ist das Aufspüren und dokumentieren von „Pro-Kreml-Desinformation“. Im Vorjahr waren das 1.310 Fälle. Um nach außen sichtbar zu werden, versucht die Stelle in Sozialen Netzwerken Sensibilität zu schaffen - das mittels Varianten, die dem oft recht grauen EU-Image so gar nicht entsprechen.

400 Personen liefern Infos nach Brüssel

Ein Bordell für Zoophile in Dänemark, Pläne für ein Massaker an Russischsprachigen in Lettland - nur zwei Falschinformationen, mit denen Russlands Machtapparat daran arbeitet, Europa zu destabilisieren. Vor gut zwei Jahren reagierte der EU-Rat und beschloss die Gründung der East Stratcom Task Force: Das Team soll von Brüssel aus Propaganda aufspüren und enttarnen.

East Stratcom Task Force klingt nach einer schlagkräftigen, großen Einheit - tatsächlich besteht es gerade einmal aus 14 Personen, die seit 2015 russische Falschinformation zusammensammeln. Offiziell ist von „Pro-Kreml-Desinformation“ die Rede. Die Gruppe setzt sich aus Politik- und Kommunikationsexperten sowie Journalisten zusammen.

Über die Website, den zentralen Ausspielkanal der Gruppe, wird wöchentlich eine „Disinformation Review“ veröffentlicht. Die Plattform erreicht pro Woche 20.000 Personen, wie ORF.at in Brüssel in Erfahrung brachte - die Informationsquelle darf nicht genannt werden. Angesiedelt ist die Einheit beim Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD).

Votings und die „Troll Factory“

Auf Facebook und dem Kurznachrichtendienst Twitter folgen den „EU-Mythbusters“ 26.000 bzw. 33.000 Profile: Insbesondere diese beiden Kanäle liefern den schnellen Zugang zu den aufgespürten Fällen. In Videos krachen regelmäßig „Fake“- oder „Desinformation“-Stempel auf Falschberichte russischer Medien, etwa über angebliche Terroranschläge oder den Abschuss des Passagierflugzeugs MH17, gefolgt von einer Richtigstellung. Aufgeklärt wird etwa über die Arbeit der russischen „Troll Factory“, einer Einheit, die in Russland „Fake News“ generiert.

Das Team der East Stratcom Task Force versucht zudem, User mit einfachen Mitteln direkt einzubinden, etwa per Abstimmung über die Top-Fakes der Woche. Für die verschiedenen Fälle gibt es einen Bereich mit Suchfunktion. Auch eine Auswertung mit Bezug zu Österreich ist darstellbar.

Ukraine noch immer im Fokus

Zulieferer und Quellen gibt es gleich mehrere: Im Zentrum stehen etwa 400 Personen, die das Team mit Infos zu Fällen von Desinformation versorgen. Die meisten von ihnen sitzen in Mittel- und Osteuropa bzw. in Ländern der östlichen Partnerschaft der EU - also etwa Georgien, Weißrussland und Aserbaidschan - und spielen Infos über neue „Fake News“ nach Brüssel.

Eine weitere wichtige Bezugsquelle für Informationen ist die russische Plattform Theins.ru, die eine Rubrik mit Faktenchecks führt und russische Desinformation aufspürt. Auch verarbeitet man Informationen der ukrainischen Website Stopfake.org, immerhin steht die Ukraine noch immer im Zentrum russischer Kampagnen zur Desinformation.

3.500 Fälle veröffentlicht

Zu Beginn des Projekts war die Gruppe die erste und einzige Einheit, die zur Aufarbeitung der Falschnachrichten aus Russland abgestellt wurde. Seit heuer gibt es ein offizielles Budget: 1,1 Mio. Euro stehen der Einheit jährlich zur Verfügung. Die aufgearbeitete Menge an „Fake News“ ist nicht gerade gering: Mittlerweile wurden über die Website 3.500 Fälle veröffentlicht. Bei den Kommentaren in den Social-Media-Kanälen ist die Gegenseite aktiv - Gewaltaufrufe, Bedrohungen und Hasspropaganda sind keine Seltenheit.

Ein Teil des Teams ist für die Ausspielung russischer Inhalte und die Kommunikation mit russischen Bezugsquellen abgestellt. Alles das soll vor allem dem Zweck dienen, russischen Journalisten glaubhafte Information zur Verfügung zu stellen, wie ORF.at erfuhr. Auch gibt es Kontaktpersonen in Russland selbst, das sind meist Journalisten.

Reaktionen von politischer Seite in Russland gab es schon: So sprach der russische Außenminister Sergej Lawrow im Zusammenhang mit der East Stratcom Task Force unlängst von einer „anti-russischen Einheit“.

Keine Überschneidungen mit „High Level Group“

Mit der neu gegründeten „High Level Group“ gegen „Fake News“ - eine Initiative der EU-Kommission - arbeitet die East Stratcom Task Force zwar zusammen, personell gibt es aber keine Überschneidungen. Beim neu gegründeten Gremium soll es nicht nur um „Pro-Kreml-Desinformation“ gehen, sondern um „Fake News“ generell. Die 39 Experten (Journalisten, Faktenchecker, Vertreter Sozialer Medien u. a.) planen nach offiziellen Angaben an der offiziellen EU-Strategie gegen „Fake News“.

„Orchestrierte Strategie“

EU-Sicherheitskommissar Julian King äußerte sich zuletzt bei einer Debatte über „Fake News“ im Europäischen Parlament zum vermuteten Ausmaß der Propagandaaktivitäten des Kreml. Es gebe „wenig Zweifel“, dass die russische Desinformationskampagne eine „orchestrierte Strategie“ ist, die über möglichst viele Kanäle verbreitet werde. Beispiele dafür habe die East Stratcom Task Force genügend aufgearbeitet, so King. Die Anstrengungen in der EU müssten nun „verdoppelt werden, um diese Propaganda zu entlarven“.


http://orf.at/stories/2421764/2421766/

http://orf.at/stories/2421764/


Und hier geht´s zur deutschen Version der Webseite der Fake-Jäger:

BildFake Jäger LinkBild



Zu diesem Thema gibt´s auch etwas im AAF zu schmökern und zwar im Thread:

:idea: AAF-Splitter

:idea: Posting vom 12. Oktober 2016 mit Titel:
DIE FAULEN INFO-QUELLEN DER SOGENANNTEN „ERWACHTEN“ IM NETZ

:idea: Posting vom 4. März 2017 mit Titel:
DER ANGRIFF DER EINFLUSSNAHME TOTALITÄRER STAATEN AUF UNSERE
DEMOKRATISCHE GESELLSCHAFT


LG

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 Betreff des Beitrags: Re: AAF-Telegramm
BeitragVerfasst: 9. Februar 2018, 01:25 
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UND ERNÜCHTERUNG MACHT SICH WIEDER BREIT....

Die Begrenztheit der Asteroiden-Fahndung geringerer Größen!



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Hallo zusammen,

nun ist es wieder mal soweit: wir konnten einen Asteroiden nur kurz vor dessen Eintreffen lokalisieren. Ein bis zu 40 Meter großer Gesteinsbrocken - also doppelt so groß wie jener der 2013 Rußland in Tscheljabinsk traf -liefert sich am Freitag, den 9.2.2018 einen Streifschuß im Vorhof der Erde und fliegt in nur 64.000 km Entfernung an uns vorbei.

Seine Flugbahn ist eher „polar“ ausgerichtet und vielleicht wäre er bei Kollision mit der Erde im nördlichen Polar-Umkreis aufgeschlagen. Aber das ist nur Spekulation, das Spiel mit was wäre wenn....

Die Brocken ab 100 Meter sollten wir größtenteils abgedeckt haben, aber vor allem die Brocken darunter und da besonders die unter 50 Meter Brocken, haben wir noch lange nicht katalogisiert.

Umso mehr wird die Frage der Asteroidenabwehr in Form eines eigenen Asteroidenteleskops in der Erdumlaufbahn wieder einmal dringlicher denn je!

Leider wird da derzeit nur herumpalavert und keiner will so richtig sich an den Kosten beteiligen. Fein, sparen wir uns so lange die Kohle um es den Banken beim nächsten Finanzcrash wieder in den A.... zu schieben, bis die Bröckchen aus dem All uns wieder in den Tauschhandel zurückkatapultieren. Welch kranke Zeit....

Hier noch eine nähere Ausführung des Events:

Zitat:

Neu entdeckter Asteroid rast an Erde vorbei

Der Asteroid „2018 CB“ wurde erst an diesem Wochenende entdeckt. Forschern fiel sogleich auf: Er rast in Richtung Erde. Zu einer Kollision wird es aber nicht kommen.

Wie die US-Raumfahrtbehörde NASA mitteilte, wird er morgen, Freitag, um 23.30 Uhr MEZ in einer Entfernung von rund 64.000 Kilometern unseren Planeten passieren. Diese Entfernung entspricht weniger als einem Fünftel der Strecke zwischen Erde und Mond.

Bis zu 40 Meter Durchmesser

Der Asteroid wird auf einen Durchmesser zwischen 15 und 40 Metern geschätzt. Eine Gefahr für die Erde stelle „2018 CB“ nicht dar, aber er sei eine Seltenheit, sagte NASA-Forscher Paul Chodas. „Asteroiden von dieser Größe kommen nicht oft so nah an unseren Planeten heran, vielleicht nur ein oder zweimal pro Jahr.“

Laut Chodas könnte „2018 CB“ deutlich größer sein als der Asteroid, der vor fast genau fünf Jahren über dem russischen Tscheljabinsk in die Atmosphäre eintrat. Am 15. Februar 2013 explodierte ein etwa 20 Meter großer Brocken über der russischen Millionenstadt, rund 7.000 Gebäude wurden beschädigt, etwa 1.500 Menschen verletzt.

Weitere Asteroiden gesichtet

Bereits am Dienstag war ein Asteroid in rund 184.000 Kilometer Entfernung an der Erde vorbeigerast. „2018 CC“ wurde wie „2018 CB“ von Forschern im US-Bundesstaat Arizona entdeckt und wird auf einen Durchmesser von 15 bis 30 Metern geschätzt. Am Wochenende war ein weiterer Asteroid an der Erde vorbeigeflogen. Der 500 Meter bis einen Kilometer große Himmelskörper namens „2002 AJ129“ rauschte in einem Abstand von 4,2 Millionen Kilometern an der Erde vorbei.

Quelle



Zwar leisten Hobby- und Amateurastronomen hier auch äußerst wertvolle Arbeit - vor allem Jene die über eine überdurchschnittliche Ausrüstung verfügen, aber die Hobby/Amateurastronomieszene kann das nie zusammen mit den staatlichen Teleskopen alleine abdecken! Ohne internationale Großteleskope und vor allem dem Projekt des Orbitasteroidenteleskops können wir bisher nur beschränkt Überblick über die unter 100 Meter Asteroiden haben.

LG

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 Betreff des Beitrags: Re: AAF-Telegramm
BeitragVerfasst: 19. März 2018, 13:01 
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HILFE FÜR OPFER DES REICHSBÜRGER-IRRWEGS

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Hallo zusammen,

ein weiteres leidiges Thema eingepflanzt in die Verschwörungstheorieszene, ist ein weiteres Unkraut in Form der Reichsbürger-Szene.

Ein eigener Auswurf von Ansichten einer Mischung aus VT´s , nicht zwingend, aber oft verbunden mit rechtem Gedankengut und vor allem Hass gegen den Staat und die Gesellschaft - vielfach auch Verachter der Demokratie.

Eine Anhängerschaftsgruppe ist aber vor allem Opfer, da diese Gruppe sich meist in einer sozialen, finanziellen und gesellschaftlichen Abwärtsspirale befinden, einer Krise und dadurch von den Rattenfängern der Reichsbürgerszene indoktriniert werden können und ihre oft schon vorhandene mißliche Lage dadurch noch weit verschlechtern.

Eine Seite im Netz hat es sich auf die Fahnen geschrieben dieser Lügenszene der Reichsbürger und ihren falschen Behauptungen den Krieg zu erklären in Form von Fakten und Argumenten, indem sie die Lügen der Reichsbürger Stück für Stück auseinandernehmen und aufdecken.

Diese fachliche Auseinandersetzung ist auf dieser Seite zu finden - ein umfangreiches Werk - und absolut erwähnenswert und unterstützungswürdig auch vom AAF:



Aufklärungsfels in der Irrtumsbrandung der Reichsbürgerideologie:

https://wiki.sonnenstaatland.com/wiki/Hauptseite


Online Buch - Argumentation gegen Reichsbürger-Behauptungen:

http://buch.sonnenstaatland.com/

----

dazu ein AAF-Service eines internen Downloadlinks des Online-Buchs:


Online-Buch-PDF--Download-Link

----

bzw. direkt zur jeweiligen Webseite:

https://forum.sonnenstaatland.com/index.php?topic=7.0


Wenn auch nur einem Opfer dieses Reichsbürger-Irrwegs damit geholfen wird, war es die Erwähnung hier schon wert!

Und dann kann man auch genüßlich über diese weitere Karrikatur gemeinsam lachen:

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LG

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 Betreff des Beitrags: Re: AAF-Telegramm
BeitragVerfasst: 23. März 2018, 13:32 
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RÄTSEL UM „ALIEN-MUMIE“ AUS ATACAMAWÜSTE GELÖST


Hallo zusammen,

was war das vor Jahren für ein Hype im Internet um den Fund dieser Atacama-Mumie. Die wildesten Spekulationen und Auswüchse waren das.

Und ich gebe zu - auf eine gewisse Weise war das auch faszinierend: war das eine außerirdische mumifizierte Lebensform, die man da fand?

Die Größe der Mumie war allerdings ernüchternd - sie war in Bleistiftsgröße und das machte es noch seltsamer.

Jetzt wurde es aber endgültig als weiblicher Mensch, besser gesagt „weiblicher Fötus mit schwersten Gendefekten“ endgültig bestimmt.

Dieses Beispiel sollte bei weiteren ähnlichen Funden als Referenzbeispiel dienen, wie „außerirdisch“ schwere Gendefekte aussehen können.

Vielleicht findet man ja wirklich irgendwann einen außerirdischen Hinweis auf unserem Planeten, aber bis dahin muß man die Ausschlußregel „was ist es nicht“ anwenden!

Hier der Artikel:
Zitat:


Rätsel um „Alien-Mumie“ gelöst

Im Jahr 2003 wurde ein mumifiziertes Wesen in der chilenischen Wüste entdeckt: Sein Körperbau war so seltsam, dass es manche gar für die Überreste eines Aliens hielten. Jetzt haben Forscher den Fall endlich geklärt.

Jahrelange intensive DNA-Analysen zeigen: Das winzige, nur 15 Zentimeter lange Skelett mit dem bizarr langgezogenen Schädel und den übergroßen Augenhöhlen ist eindeutig das eines weiblichen Menschen.

Der Fund in einem verlassenen Örtchen in der Atacama-Wüste hatte für wilde Spekulationen gesorgt - nicht zuletzt war er auch Anlass für einen Dokumentarfilm, der dem „Atacama-Humanoid“eine außerirdische Herkunft zuschrieb. Tatsächlich litt der kleine, wohl durch eine Frühgeburt zur Welt gekommene Mensch an einer Vielzahl genetischer Mutationen. Diese sind für die diversen Knochen- und Schädel-Fehlbildungen verantwortlich, berichten nun US-Forscher im Fachblatt „Genome Research“.

„Ziemlich beeindruckend“

Von vielen dieser Genveränderungen wüsste man bereits, dass sie eine Rolle bei Kleinwuchs, Skoliose und Fehlbildungen an Muskeln und Knochen spielten. Andere Mutationen hingegen seien zwar als mögliche Auslöser von Erkrankungen bekannt, aber bisher noch nie mit solchen Entwicklungsstörungen in Verbindung gebracht worden.


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Der „Atacama-Humanoid“ ist nicht länger als ein Bleistift


„Ich hatte über einen Freund von dem Körper gehört und mir ein Foto besorgt. Man kann sich das nicht ansehen und denken ‚Das ist uninteressant‘. Es ist ziemlich beeindruckend“, erinnert sich der Stanford-Biologe Garry Nolan an den Start der DNA-Sequenzierung vor fünf Jahren.
Heute steht nach einem Abgleich mit Referenzgenomen von Schimpanse und Rhesusaffe fest:

Ata war definitiv ein Mensch. Ein geografischer Populationsabgleich lässt zudem auf chilenische Herkunft schließen und das Verhältnis abgelesener X- und Y-Chromosomen auf weibliches Geschlecht.

Ein sechsjähriges Kind?

Schon bei der ersten Untersuchung waren weitere Ungewöhnlichkeiten aufgefallen: Das kleine Skelett weist nur zehn statt der üblichen zwölf Rippenpaare auf. Außerdem fand der Knochenexperte Ralph Lachman beim Röntgen heraus, dass bestimmte Knochenteile Atas überraschenderweise aussahen wie die eines sechs-oder siebenjährigen Kindes.

Sollte die winzige Ata mit den ungewöhnlichen Deformationen tatsächlich so lange gelebt haben? Nein, folgern die Forscher heute: Ata sei ein Fötus gewesen, habe aber an einer seltenen Erkrankung gelitten, die die Knochen vorzeitig altern lasse.

Dies alles festzustellen, war nur möglich, weil die Wissenschaftler aus Atas Rippen intaktes Erbgut extrahieren und sequenzieren konnten. Das gelang, weil das von der Wüstensonne mumifizierte Skelett nur etwa 40 Jahre alt war.

Ursache der Mutationen unklar

„Das ist ein großartiges Beispiel dafür, wie uns die Sequenzierung alter Funde dabei hilft, auch moderne Proben zu analysieren“, betont Co-Autor Atul Butte von der University of California in San Francisco. Und es zeige, dass man sich bei Patienten auf der Suche nach Ursachen für bestimmte Erkrankungen, nicht nur auf eine einzelne Mutation fokussieren solle.

Auch über die Ursachen von Atas zahlreichen Fehlbildungen machten sich die Forscher Gedanken: „Wir können nur spekulieren, aber der Körper wurde in La Noria gefunden, einer von vielen verlassenen Städten der Atacama Wüste, in denen Nitrat abgebaut wurde.“ Dies habe möglicherweise bei den vorgeburtlichen DNA-Schädigungen eine Rolle gespielt.


Quelle



LG

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 Betreff des Beitrags: Re: AAF-Telegramm
BeitragVerfasst: 8. Mai 2018, 06:13 
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Registriert: 15. Januar 2011, 22:35
Nun wollen sie auch SpaceX´s Tesla-Starman an den Kragen!

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Hallo zusammen,

die üblichen Schwindligen und „Mittelalter-Beleuchteten“ der Marke „es ist ja alles nur gelogen und wir sind ja so erleuchtet“ sind auch auf Musk´s Tesla-Starman bereit loszugehen um ihre kranke Botschaft kruder Weltvorstellungen zu transportieren.

Am 8. Februar startete eine Falcon-Heavy Rakete mit einem Tesla-Auto und einer Puppe an Bord als Testgewicht ins All um den besagten Tesla in eine Sonnenumlaufbahn zu schicken.

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Das zweifeln die Schwindligen mal wieder an, aber jeder Einzelne dieser Sippschaft um andere VT´s bestätigt zu glauben.

Nach dem Ärger über diese üblichen Schwachmaten ohne technisches Backgroundwissen, bleibt jedoch nur ein müdes Lächeln zurück, da mal wieder Hobbyastronomen die Ehrenrettung ganz einfach per Fakten unabhängig auf den Tisch knallen! Und somit jegliches weitere Klingenkreuzen einer Analyse zu ersparen.

Begonnen mit Hobbyastronom Eric Briggs, der gleich nach dem Flug des Tesla ins All am Morgen des Donnerstags des 8.2.2018 dank genauer Datenangabe von JPL Horizons mit seinem 4 Zoll Refraktor-Teleskop den Starman-Tesla ablichten konnte:

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Gefolgt von Hobbyastronomen, die erst viele Tage später den Tesla mit ebenfalls genauer Datenangaben am Himmel - jedoch inzwischen aufgrund der Entfernung des Tesla von der Erde mit größeren Teleskop-Kalibern ablichten konnten.

Hier wäre noch Marc Polansky, der am 13.2.18 den Tesla in 2 Millionen Kilometern Entfernung ablichten konnte, das aber allerdings nur mit einer „Zeitmiete“ eines Teleskops (Meade 16 Zoll) in einer Volkssternwarte schaffte:

Bild


und noch eines geht - und zwar von Michael Keith vom 19.2.18. Entfernung 3,7 Millionen Kilometer mit einem 0,5 Meter Teleskop:


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Somit für die üblichen VT´ler: um Hirn bittend die Hände falten und sonst die Pfeifn halten! Sorry, aber die Blödheit im Netz fordert solche eher unterschubladigen Reime förmlich heraus! Ich gelobe mehr Niveau bei ähnlichen zukünftigen Berichten....


Abschließend bleibt nur eines zu hinterfragen: nämlich wie sinnvoll es ist einen Tesla mit Astronautenpuppe und im Autoradio einen David Bowie Song in Endlosschleife (und das bei Null-Schallübertragung im Vakuum) um die Sonne zu schicken!? Falls das Außerirdische irgendwann verfolgen sollten, dann fliegen sie endgültig um unseren Planeten herum - weil keine Intelligenz auf diesem Planeten vorhanden....

In diesem Sinne,

MdR

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