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 Betreff des Beitrags: AAF-Schwerpunkte Bibliothek
BeitragVerfasst: 23. Dezember 2017, 19:26 
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AAF - SCHWERPUNKTE BIBLIOTHEK

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Hallo zusammen,

in diesem neuen Thread beginne ich Artikel und Studien zu sammeln die es wert sind aufbewahrt zu werden, weil man aufgrund des erklärenden Inhalts immer mal wieder nachlesen möchte.

Einerseits mache ich es für mich selbst und natürlich andererseits sollen auch die AAF-Leser davon profitieren.

Die Themen werden quer durchs Gemüsebeet gehen - wie es halt im Leben so ist!

Auch schreibe ich persönlich höchstens eine Einleitung oder eine Anmerkung dazu - - denn der Artikel ist im Fokus.

LG

MdR

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 Betreff des Beitrags: Re: AAF-Schwerpunkte Bibliothek
BeitragVerfasst: 23. Dezember 2017, 19:36 
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DAS SCHLAFPARALYSE-PHÄNOMEN

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Hallo zusammen,

ich konnte schon das eine oder andere Mal mit Menschen sprechen, die mir über diese schwersten Albtraum-Erlebnisse erzählten.

Es ist auch klar das dies ein besonderes „Biochemie-Explosions-Fundament“ in diesem Moment voraussetzt auch wenn es manchmal als etwas „mehr“ anmutet.

Folgender Artikel erklärt gut so manche Zusammenhänge im Ablauf solch eines auch als Incubus-Phänomens bekannten Vorfalls.

LG

MdR


Zitat:

Leiden (Niederlande) – Schon im antiken Mesopotamien werden Albträume verursachende nachtaktive Dämonen beschrieben, die an Schlafenden sexuelle und/oder aggressive Handlungen vollziehen und einem den sprichwörtlichen Atem rauben. Im Mittelalter als aufgrund der von lateinischen Bezeichnung für “oben liegen” (incubare) als “Incubus” beschrieben, werden solche Erlebnisse bis heute immer wieder berichtet. Das Ergebnis einer Metastudie zeigt nun, dass das Incubus-Phänomen aus klinischer Sicht weitaus größere Relevanz birgt als die reine sog. Schlafparalyse, als die entsprechende Erfahrungen bislang gerne abgetan wurden.



Tatsächlich sei das wortwörtlich furchterregende Phänomen sehr viel weiter verbreitet als bislang vermutet, berichten Professor Dr. Jan Dirk Blom von der Universiteit Leiden und Kollegen aktuell im Fachjournal “Frontiers in Psychiatry” (DOI: 10.3389/fpsyt.2017.00253).

Zudem tragen sich die Erlebnisse zwar tatsächlich meist während der Phasen der sogenannten Schlafparalyse zu – also in einem auch als Schlafstarre bezeichneten Zustand, während dessen die Skelettmuskulatur geradezu gelähmt ist, wodurch verhindert wird, dass wir geträumte Bewegungen tatsächlich ausführen – doch gehe das Phänomen weit über diese reine Schlaflähmung hinaus.

Während normalerweise der so paralysiert Schlafende schläft, kommt es immer wieder vor, dass Menschen in diesem Zustand teilweise erwachen, ohne dass sich die Starre löst und die Betroffenen jedoch weiterhin Träumen. Ein Zustand also zwischen Wachen und Traum, jedoch in der Schlafstarre gefangen.

“Liegt man in diesem Zustand der Paralyse im Bett, so wird das durch potentielle Gefahren gesteuerte Aufmerksamkeitssystem im Hirn aktiviert und trägt seinen Teil mit dazu bei, dass die Betroffenen halluzinieren und den Zustand, der oft auch mit empfundener Atemnot einhergeht, mit einem aufhockenden Wesen assoziieren”, so Blom und führt weiter aus: “Was die betroffene Person in diesem Zustand ‘sieht’ ist vermutlich eine Kombination ihrer tatsächlichen Umgebung und einem Albtraum, die in die reale Welt projiziert wird, wodurch sich das Erlebnis tatsächlich extrem real anfühlen kann.”

In ihrer Metastudie haben die Wissenschaftler um Blom 13 frühre Studien zum Incubus-Phänomen aus verschiedenen Ländern (USA, Kanada, Japan, China, Italien und Mexiko) und damit rund 1.800 Menschen mit entsprechenden Erfahrungen untersucht und miteinander verglichen.

Das Ergebnis zeigt, dass eine von 10 Personen bzw. fast 11 Prozent aller Menschen entweder bereits ein Incubus-Erlebnis hatten oder noch haben werden. Allerdings scheint es Personengruppen mit einem erhöhten Risiko dafür zu geben.

Zu diesen Gruppen gehören demnach neben Personen mit psychiatrischen Störungen vermehrt auch Flüchtlinge, bei denen die Wahrscheinlichkeit eines traumatischen Incubus-Erlebnisses bei bis zu 41 Prozent liege. Die Ursache hierfür sehen die Wissenschaftler in den tatsächlichen traumatischen Erlebnisse dieser Menschen.

Auch die Schlafposition könne zum Incubus-Phänomen beitragen, wenn beispielsweise die Schlafposition auf dem Rücken liegend, die Erfahrungen ebenso begünstigen wie Alkoholkonsum und unregelmäßige Schlafmuster.

Während Schilderungen entsprechender nächtlicher Erlebnisse, von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten gerne schlichtweg als “böse Träume” abgetan werden, könne das Incubus-Phänomen aber auch zu zusätzlichen Problemen wie u.a. Ängste, darauf beruhende Schlafstörungen und sogar wahnhafte Störungen wie Schizophrenie führen, gibt Blom zu bedenken.
Zugleich deute die Datenlage aber auch daraufhin, dass entsprechende Erlebnisse auch auf bereits vorhandene Traumata, vom Stress bis hin zum sexuellen Missbrauch, hindeuten können – aber nicht zwangsläufig müssen.

Vor diesem Hintergrund sehen die Autoren der Metastudie auch eine mögliche Verbindung zwischen dem Incubus-Phänomen und dem Syndrom des plötzlichen, nächtlichen Todes von Erwachsenen, in dem erwachsene Menschen völlig unerwartet während des Schlafs versterben.


“Unsere Studie zeigt, dass viele Menschen mit Incubus-Erfahrungen oft von Angstzuständen berichten, deren Intensität die normaler Ängste deutlich übersteigt und sie sich sogar davor fürchten, während bzw. durch ein Incubus-Vorfall zu sterben” erläutert Blom weiter. “Ob dies auch schon tatsächlich vorgekommen ist, können wir zwar nicht sagen, aber für die Betroffenen können die Erlebnisse derart real und traumatisch sein, dass eine solche Angst durchaus nachvollziehbar wäre.”

In ihrer Metaanalyse zeigen die Forscher auch, dass die Form des Incubus und die Art und Weise, wie die “Opfer” auf die vermeintlich dämonische Erscheinung reagieren, sehr unterschiedlich ausfallen kann und beobachten hier einen Zusammenhang mit dem soziokulturellen Hintergrund der Betroffenen.

Dies zeige sich schon in den unterschiedlichen Bezeichnungen für das Phänomen in unterschiedlichen Sprachen und Ländern: Während der Dämon beispielsweise im Griechischen als “Ephitaltes”, also als “der, der auf einen springt” bezeichnet wurde, kennen Japaner entsprechende Erlebnisse als “Kanashibari” und damit als einen “wie von Metall gebundenen” Zustand.

In der Karibik sprechen die Menschen vom sogenannten “Kokma” und meinen damit den Geist eines Verstorbenen Säuglings, während das Phänomen in Mexiko als “me subió el muerto”, also als einen “toten Körper, der auf mich geklettert ist”, bezeichnen. (Anm. GreWi: Ob die weitere Behauptung der Autoren zutrifft, wonach auch das moderne Phänomen der “Entführungen durch Außerirdische”, also sog. “Alien Abductions” damit gleichzusetzen sei, wage ich aufgrund der doch deutlich unterschiedlichen Merkmale und Erfahrungsberichte sog. Abductees, also der sog. “Entführten”, an dieser Stelle in Frage zu stellen…?)


“Patienten mit einem muslimischen Hintergrund interpretieren die Erlebnisse oft als Beleg dafür, dass sie von einem Dschinn, also einem dämonischen Wesen, das aus rauchlosem Feuer erschaffen wurde, über Verstand verfügt und neben den Menschen und den Engeln die Welt bevölkert, heimgesucht wurden und werden.

In anderen Fällen werden die nächtlichen Dämonen aber auch als weniger bösartig und sogar unterhaltsam beschrieben. In einem sicherlich ungewöhnlichen Fall beschrieb beispielsweise ein 15-jähriges Mädchen, dass sie vier Mini-Pinguine gesehen habe, die an einem ebenso kleinen Tisch sitzend auf ihren Brustkorb gemeinsam aßen.”




Quelle

Ursprüngliche Studie



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 Betreff des Beitrags: Re: AAF-Schwerpunkte Bibliothek
BeitragVerfasst: 11. Januar 2018, 02:50 
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DIE GLEICHE HERAUSFORDERUNG WIE VOR 600 JAHREN !

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Hallo zusammen!


Wie zu Beginn der Renaissance vor 600 Jahren sucht der Mensch seinen Platz in dieser Welt. Die Philosophie der Renaissance beeinflusst bis in unsere Zeit das Bild und die Fragen des Menschen nach seinem Sinn.

„Sollte man hinausziehen oder sich zurückziehen?“ Wo lag die Bestimmung des Menschen und seines Selbstverständnisses.

Leider gab es im Zuge der Denker der Renaissance auch Irrwege und Fehler, wie zB. der Entwicklung des Hochmutes des Menschen gegenüber seinem Ursprung und der Natur, dennoch konnte man sich vom Aberglauben des Mittelalters lossagen und einen Weg der Vernunft und Wissenschaft einschlagen.

In diesem Artikel findet man eine ganz gute Beschreibung des Denkens der Renaissance und einen Dejavue-Effekt, der auch im Denken unserer Zeit wiederzufinden ist:

Zitat:

So aktuell wie vor 600 Jahren


Wissenschaft und Humanismus statt Religion, der Mensch als „Schöpfer seiner selbst“: Dafür steht die Renaissance, die vor rund 600 Jahren begonnen hat. Im Rückblick zeigt sich: Ihre zentralen Werte sind heute so aktuell wie damals.

Der in Münster lehrende Philosoph Thomas Leinkauf hat kürzlich eine zweibändige, beinahe zweitausend Seiten umfassende Studie „Grundriss Philosophie des Humanismus und der Renaissance (1350-1600)“ vorgelegt, in der er die unterschiedlichen philosophischen Konzeptionen dieser Epoche präsentiert.

In ihrem Zentrum steht der Mensch, der sein Leben entwirft und dafür verantwortlich ist. Der Mensch hat die Möglichkeit, seine Existenz selbst zu gestalten. Er zeichnet sich durch die Freiheit aus, sein Leben nach eigenen Maßstäben zu gestalten.

Als Maxime gilt laut Leinkauf: „Du kannst alles, was du willst“. Mit dieser Hinwendung zum Individuellen vollzog sich der Epochenbruch zum „dunklen Mittelalter“. Im Mittelpunkt standen nicht mehr metaphysische Spekulationen, die auf Gott und das Jenseits gerichtet waren, sondern das geistige Individuum.

Der Mensch entwirft sich selbst

Die Renaissance-Humanisten Francesco Petrarca, Pico della Mirandola, Giordano Bruno oder Michel de Montaigne erhofften sich eine optimale Entfaltung der menschlichen Fähigkeiten durch die Verbindung von Wissen und Tugend.

Die humanistische Bildung sollte den Menschen befähigen, seine wahre Bestimmung zu erkennen und durch die Nachahmung klassischer Vorbilder ein ideales Menschentum zu verwirklichen - „als freierer und würdigerer Schöpfer und Bildner seiner selbst“. Das Individuum hat laut Pico della Mirandola die Wahl, seine triebhafte Animalität auszuleben oder sich zu einem göttlichen Wesen emporzuheben.

Kontemplation versus aktives Leben in der Gemeinschaft

Die humanistischen Philosophien der Renaissance sind keineswegs ein monolithisches Gebilde, sondern vielmehr ein Patchwork von unterschiedlichen, manchmal konträren philosophischen Positionen. Das zeigt sich bereits bei der Einschätzung, ob ein aktives Leben, das ein gesellschaftliches Engagement beinhaltet oder ein kontemplatives Leben, das sich auf Lektüre und Studien bezieht, wertvoller sei.

Als Befürworter eines der Kontemplation gewidmeten Lebens verfasste der Humanist Pietro Paolo Vergerio ein Loblied auf die schriftstellerische und philosophische Tätigkeit:

“Welches Leben kann also erfreulicher oder behaglicher sein als immer zu lesen und zu schreiben? Oh - wie herrlich ist der Schatz der Bücher, wie erfreulich ist diese Gemeinschaft, wie Cicero zu Recht sagt. Ich glaube, man muss sie an die Stelle eines zweiten Gedächtnisses setzen und dort bewahren.“

Dagegen plädierte der Dichter und Philosoph Cristoforo Landino für ein aktives Leben, das sich auch für die Anliegen der Gemeinschaft einsetzt. Dem Philosophen, „der nur Maulaffen feilhält und sich in seiner Bibliothek verkriecht“, warf er vor, seiner Bestimmung als Mensch und Bürger nicht nachzukommen. Landino schrieb:

„Die Natur als trefflichste Mutter hat uns zur regen Teilnahme am geselligen Verkehr und zur Bewahrung einer menschlichen Gemeinschaft hervorgebracht. Diese unsere Bestimmung können wir jedoch nur dann erfüllen, wenn wir uns zu einem Gemeinwesen zusammenschließen.“

Petrarca: Das Subjekt als Gravitationszentrum

Der Dichter und Philosoph Francesco Petrarca (1304-1374) nimmt im Patchwork der humanistischen Philosophien einen zentralen Stellenwert ein. Er rückte als erster Denker des Humanismus die Aufmerksamkeit auf seine eigene Person.

Während bei Philosophen und Theologen des Mittelalters wie Thomas von Aquin das Ich ausgespart wurde, verstand Petrarca seine Philosophie als Anleitung zu einem offenen, experimentierfreudigen Leben. Wesentlich ist die Selbstbefragung, die Selbstbeobachtung, die eine Ich-Authentizität ermöglicht, - „ein Kraftfeld, ein Gravitationszentrum“, das als wesentliches Signum der humanistischen Philosophie bis zu Nicolaus Cusanus und Michel de Montaigne fortwirkt.

Montaigne: „Mein Beruf und Kunst ist: Leben“

„Frei und unbeschwert zu leben“, das war auch das Ziel des Philosophen Michel de Montaigne, der kokett von sich behauptete, kein Philosoph zu sein. Der Skeptiker ging von der Widersprüchlichkeit des Menschen aus und war davon überzeugt, „dass der Mensch aus krummen Holz“ geschnitzt sei. Vor diesem Hintergrund ist sein Rückzug auf sich nachvollziehbar.

Montaigne führte die von Petrarca initiierte Hinwendung auf das Ich am Ende des 16. Jahrhunderts fort und radikalisierte sie auf eine bisher nicht bekannte Weise. In seinem Werk „Essays“ erzählt er hauptsächlich von sich selbst, von seinen Vorlieben, seiner körperlichen Befindlichkeit und von seinen Lektüren.

Das Ziel war die Ausbildung einer Lebenskunst, die sich nicht um zeitgenössische Konventionen kümmert. „Hast du dein Leben zu bedenken und zu führen gewusst?“, schrieb Montaigne, „so hast du das Größte aller Werke vollbracht“.


Dunkle Seiten der Renaissance

Der in Zürich lehrende Historiker Bernd Roeck zeichnet in seinem umfangreichen Werk „Der Morgen der Welt. Geschichte der Renaissance“ ebenfalls ein Porträt der Epoche. Er versteht sich als „Archäologe, der das Echolot in die Tiefe richtet und dann Schicht auf Schicht aufgräbt“.


Dabei umfasst dieser Vorgang neben der Vertiefung in philosophische, literarische und kunsthistorische Schichten auch die Erkundung von historischen und gesellschaftspolitischen Prozessen, wobei die Schattenseiten wie Glaubenskriege, Hexenverfolgungen und die Inquisition thematisiert werden.

Es ist dies eine andere Renaissance, eine dunkle Epoche, die von der Pest, von brutal geführten Religionskriegen, von Aberglauben und von korrupten weltlichen Herrschern und religiösen Würdenträgern geprägt wurde. Man könnte sie - den französischen Philosophen Michel Foucault variierend - „eine blutige Renaissance“ nennen.

Diese blutige Spur wurde von dem niederländischen Maler Pieter Bruegel dem Älteren kongenial dargestellt. In dem bestürzend aktuellen Gemälde „Der Bethlehemitische Kindermord“ schilderte der Maler detailliert das bestialische Abschlachten von Kindern durch eine militärische Tötungsmaschinerie, die kein Erbarmen kennt.

Giordano Bruno - Opfer der Inquisition

Eine blutige Spur hinterließ die Inquisition der katholischen Kirche, die auch vor Philosophen nicht Halt machte. Ein prominentes Opfer der Inquisition war der Philosoph Giordano Bruno (1548-1600). Der radikale Denker wandte sich gegen das Christentum, gegen den Staat und gegen das universitäre Establishment.

Den Zorn der klerikalen Kreise hatte Bruno wegen seiner radikalen Kritik des katholischen Dogmatismus erregt. Er weigerte sich, eine personale Gottheit anzuerkennen. Diese blasphemische Haltung kam Bruno teuer zu stehen. Er wurde neun Jahre lang gefoltert und schließlich verbrannt. Trotz der körperlichen Qualen ging Bruno auf keinen Kompromiss ein. Seinen Folterern entgegnete er: „Mit vielleicht größerer Furcht verkündet ihr das Urteil gegen mich, als ich es entgegennehme.“

„In der Renaissance erhebt sich mit voller Macht das Subjektive, der Mensch wird geistiges Individuum und erkennt sich als solches“, schrieb der Historiker Jacob Burckhardt. Dies gilt besonders für die Philosophen, die sich für die Würde des Menschen aussprachen und auch bereit waren, sich mit ihrem Leben für diese Würde einzusetzen.


Quelle




LG

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 Betreff des Beitrags: Re: AAF-Schwerpunkte Bibliothek
BeitragVerfasst: 12. April 2018, 23:17 
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WO SIND DENN DIE ALIENS ?

Harald Lesch und das Fermi-Paradoxon.



Hallo zusammen,

eine berechtigte Frage! Und Harald Lesch - wieder mal in Höchstform - stellt sie mit einer angedachten ernüchternden Möglichkeitsvariante!





Auch als YT-Link: https://www.youtube.com/watch?v=_oE2Z6jnrzc

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Und falls auf YT nicht mehr abrufbar als AAF-Download des Videos:

AAF-Download-Link
------------

LG

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 Betreff des Beitrags: Re: AAF-Schwerpunkte Bibliothek
BeitragVerfasst: 27. Mai 2018, 03:32 
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WAS WÄRE WENN....

Ein hypothetisches Planspiel im Sinne des „Stargate Quantumspiegels“



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Hallo zusammen,

heute ein paar mehr individuelle Einleitungssätze zu diesem AAF-Bibliothekseintrag!

Vielleicht kennt Ihr die Stargate-Folge mit dem Quantumspiegel. In dieser Folge geht es um die wohl eher Hypothese als Theorie abgeleitet von der Quantenphysik - der Möglichkeit der Existenz von interdimensionalen Paralleluniversen - nicht zu verwechseln mit der astrophysikalischen Theorie von Paralleluniversen schlechthin.

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Bei der Hypothese der interdimensionalen Paralleluniversen geht es um eine Vielzahl von Möglichkeiten von Spiegeluniversen angelehnt an die Quantenverschränkung.

Kurzum: jeder nur mögliche Realitätsverlauf in einer unendlichen Zahl von Parallelrealitäten.

Ich persönlich bin wohl eher ein Vertreter der Philosophie von einzigartiger Existenz, dennoch kann auch einer wie ich mal die Fantasie spielen lassen und mich auf diesen doch interessanten „was wäre wenn....“ Thrill einlassen.

Als Fallbeispiel nehme ich mal diese einstige ZDF-Dokufiction, die damit spielt, daß der Mauerfall nicht so abgelaufen wäre und aufgrund anderer Abläufe und Entscheidungen zum 3. Weltkrieg geführt hätte.

Sollte ein anderes Ich in einer Parallelwelt einen anderen Geschichtsablauf erlebt haben? Und wie viele Möglichkeiten gäbe es sonst an anderen Realitätsabläufen?

Diese Dokufiction, die ganz gut gemacht wurde, soll nur ein Stein des Anstosses sein - mit diesem Gedanken mal zu spielen....


Hier auf Youtube:





und als AAF-Service - falls auf YT nicht mehr abrufbar - als AAF-Downloadlink:

Download


Fantasievolle Grüße

MdR

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 Betreff des Beitrags: Re: AAF-Schwerpunkte Bibliothek
BeitragVerfasst: 11. Juni 2018, 08:01 
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Hobby- und Amateurastronomie-Szene OÖ

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Hallo zusammen,

hier ein sympathisches Portrait der Hobby- und Amateurastronomie-Szene in Oberösterreich.

Teil 1:





Teil 2:





Und wie immer, falls auf YT nicht mehr abrufbar - die AAF-Downloadlinks:

Teil 1


Teil 2


LG

MdR

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 Betreff des Beitrags: Re: AAF-Schwerpunkte Bibliothek
BeitragVerfasst: 16. Juni 2018, 05:04 
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AAF-AUFKLÄRUNG über die hofierten Rattenfänger der Verschwörungstheorieszene


Hallo zusammen,

ich habe schon so manche Zusammenhänge hier im AAF aufgezeigt, wie die Verschwörungstheorieszene aller Coleurs im Internet arbeitet und welch radikale, antidemokratische und vor allem unethischen Mittel dazu benutzt werden, um in der durchschnittlichen Gesellschaft Unruhe und Verwirrung durch Falschmeldungen zu stiften.

Hier nenne ich im politischen VT-Rattenfängerclub nur mal die Putinschen Trollfabriken und ihre Außenstellen - wie Sputnik-News, Russia Today, Alles Schall und Rauch und und.... - siehe dazu im Thread „AAF-Splitter“ nach den passenden Postings!

Heute möchte ich mich mal einem immer wieder an vielen Verschwörungsplätzen des Netzes genannten Internetsender mit Namen „Klagemauer TV“ widmen.

Dieser Internetsender spielt nicht nur den fanatischen Verschwörungsjunkies religiöser Färbung, sondern auch dem rechten Fanclub im Netz sowie den politisch Unzufriedenen mit Hang zu einschlägigen sogenannten alternativen Medien in die Hände - und Viele wissen gar nicht, daß eine fanatische Sekte hinter dem Internetsender ihr Unwesen treibt!

Deshalb: schaut Euch mal dieses Hintergrundinfomaterial dazu an und Ihr könnt erkennen, daß solche sogenannten alternativen Medien in Wahrheit nur Rattenfänger der Verwirrung sind!






Hier als Direktlink:

https://www.youtube.com/watch?v=J7eTD_n5Ud4


Und als AAF-Service, falls auf YT nicht mehr abrufbar - der AAF-Downloadlink zum herunterladen:


Download



Wieder ein Stück Extremismus mehr im Internet beleuchtet! Laßt Euch von den so hofierten alternativen Medien der Pseudoerleuchteten nicht einlullen!


In diesem Sinne,

MdR

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